im Mai und Juni
Viele Menschen liegen nachts wach oder können abends nicht einschlafen. Sie fühlen sich am nächsten Morgen wie gerädert. Oft liegt es an Stress, Depression, Sorgen oder zu viel Koffein. Auch Schmerzen, Medikamente, hormonelle Veränderungen und nächtlicher Harndrang können die Nachtruhe stören. Dies kann auf Dauer eine große Belastung sein, denn im Schlaf werden Immunsystem und Stoffwechsel gestärkt. Nachts verarbeitet unser Gehirn auch die Eindrücke des Tages, dies passiert in den verschiedenen Schlafphasen, die sich vier bis fünf Mal wiederholen. Neben der Müdigkeit und Gereiztheit kann schlechter Schlaf auf Dauer auch das Risiko für Übergewicht, Depressionen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen.
Pflanzliche Mittel können Schlaf fördern
Besteht ein Schlafproblem länger als einen Monat, sollte man den Arzt aufsuchen. Zusätzlich kann man sich in der Apotheke zu pflanzlichen Mitteln zur Schlafförderung, z. B. mit Wirkstoffen aus Baldrian, Melisse, Hopfen, Johanniskraut oder Lavendel, beraten lassen.
Probieren Sie doch mal diese Tipps für besseren Schlaf:
• immer zur gleichen Zeit aufstehen und zu Bett gehen, auch am Wochenende
• im Bett nur schlafen – nicht mit Laptop, Handy oder Buch darin liegen
• vor dem Schlafengehen nicht mehr fernsehen
• das Schlafzimmer kühl und dunkel halten
• wer nachts wachliegt, sollte aufstehen und sich ablenken, z. B. durch Lesen
• abends koffeinhaltige Getränke, Alkohol und schwere Speisen vermeiden
• tagsüber genug bewegen und Sport treiben (nicht in den Abendstunden)
• beruhigende Musik oder Podcasts (Timer einstellen) können beim Einschlafen helfen